Wo soll ich bloß anfangen? Ich habe allein in den letzten 48 Stunden so viel erlebt und so viele Dinge gesehen, dass ich überhaupt nicht weiß, wo ich beginnen soll.
Klar, da war der Flug, mein allererster Flug, aber der erscheint mir im Moment gar nicht mehr so wichtig.
Aber fangen wir trotzdem damit an: Ich weiß nicht, ob ich irgendeine Vorstellung vom Fliegen hatte, deswegen kann ich auch nicht sagen, dass sich das bewahrheitet hat oder eben genau das Gegenteil passiert ist. Im Grunde habe ich den Flug nicht als schlimm empfunden und war die meiste Zeit auch ziemlich entspannt, aber ich glaube trotzdem nicht, dass es eine meiner Lieblingsbeschäftigungen werden wird. Der Start war doch etwas holbrig und ich hatte wirklich Probleme mit dem Druck auf den Ohren, aber im großen und ganzen war die erste Hürde in meinem Abenteuer kleiner als gedacht. Den Druck habe ich den ganzen gestrigen Abend noch gespürt, aber heute Morgen war er zum Glück verschwunden.
Nachdem ich also in London Heathrow gelandet bin (Terminal 5), musste ich meinen Bus finden, welcher mich dann nach Brighton bringen sollte. Denn ich wurde nicht von meiner Gastfamilie abgeholt, so wie es einige von euch dachten. Mein Bus fuhr von der Central Coach Station des Airports, welche bei Terminal 2 und 3 liegt. Also musste ich zu allererst dort hin finden. Wie ihr euch sicherlich vorstellen könnt, ist der Flughafen London Heathrow nicht gerade klein, man kann auch sagen, dass er riesig ist. Um zu Terminal 2 und 3 zu gelangen, musste ich den Heathwor Express nehmen, eine U-Bahn, welche die einzelnen Terminals verbindet. Anfangs erschien mir eine Stunde von der Landung bis zur Abfahrt des Busses wirklich viel, allerdings nicht mehr, als ich plötzlich nur noch 25 Minuten hatte und immer noch nicht wusste, wo mein Zug los fuhr. Wie sich dann herausstellte, wäre ich fast dran vorbeigelaufen. Am Ende war ich vor dem Bus an der Coach Station, was auch daran lag, dass dieser eetwas Verspätung hatte. Aber das kann man ja nicht wissen.
Als ich dann im Bus saß, lag meine zweite Hürde des Tages auch schon hinter mir. Mein Busfahrer hieß Bob und warf mir einen etwas belustigten Blick zu, als er auf meinem Ticket las, dass ich nach Brighton möchte. Dazu kam dann noch ein: "Oh, Brighton." Warum ihn das so überrascht hat? Bisher konnte ich das nicht rausfinden. Wie sich herausgestellt hat, ist Bob ein Busfahrer, der wirklich gerne erzählt, deswegen habe ich gleich zum Anfang der Fahrt etwas dazu gelernt: Terminal 5 ist die Heimat von British Airways (seine Worte) und alle ihrer Flugzeuge werden mir Rolls Royce Motoren betrieben. Er erzählte das alles zwar einem etwa 12-jährigen Jungen, aber das bedeutet ja nicht, dass ich da nicht auch zuhören kann. Die ersten 45min meiner 2,5 stündigen Fahrt brauchte ich also nicht einmal meine Kopfhörer, denn ich hätte ja etwas verpassen können.
Aber fangen wir trotzdem damit an: Ich weiß nicht, ob ich irgendeine Vorstellung vom Fliegen hatte, deswegen kann ich auch nicht sagen, dass sich das bewahrheitet hat oder eben genau das Gegenteil passiert ist. Im Grunde habe ich den Flug nicht als schlimm empfunden und war die meiste Zeit auch ziemlich entspannt, aber ich glaube trotzdem nicht, dass es eine meiner Lieblingsbeschäftigungen werden wird. Der Start war doch etwas holbrig und ich hatte wirklich Probleme mit dem Druck auf den Ohren, aber im großen und ganzen war die erste Hürde in meinem Abenteuer kleiner als gedacht. Den Druck habe ich den ganzen gestrigen Abend noch gespürt, aber heute Morgen war er zum Glück verschwunden.
Nachdem ich also in London Heathrow gelandet bin (Terminal 5), musste ich meinen Bus finden, welcher mich dann nach Brighton bringen sollte. Denn ich wurde nicht von meiner Gastfamilie abgeholt, so wie es einige von euch dachten. Mein Bus fuhr von der Central Coach Station des Airports, welche bei Terminal 2 und 3 liegt. Also musste ich zu allererst dort hin finden. Wie ihr euch sicherlich vorstellen könnt, ist der Flughafen London Heathrow nicht gerade klein, man kann auch sagen, dass er riesig ist. Um zu Terminal 2 und 3 zu gelangen, musste ich den Heathwor Express nehmen, eine U-Bahn, welche die einzelnen Terminals verbindet. Anfangs erschien mir eine Stunde von der Landung bis zur Abfahrt des Busses wirklich viel, allerdings nicht mehr, als ich plötzlich nur noch 25 Minuten hatte und immer noch nicht wusste, wo mein Zug los fuhr. Wie sich dann herausstellte, wäre ich fast dran vorbeigelaufen. Am Ende war ich vor dem Bus an der Coach Station, was auch daran lag, dass dieser eetwas Verspätung hatte. Aber das kann man ja nicht wissen.
Als ich dann im Bus saß, lag meine zweite Hürde des Tages auch schon hinter mir. Mein Busfahrer hieß Bob und warf mir einen etwas belustigten Blick zu, als er auf meinem Ticket las, dass ich nach Brighton möchte. Dazu kam dann noch ein: "Oh, Brighton." Warum ihn das so überrascht hat? Bisher konnte ich das nicht rausfinden. Wie sich herausgestellt hat, ist Bob ein Busfahrer, der wirklich gerne erzählt, deswegen habe ich gleich zum Anfang der Fahrt etwas dazu gelernt: Terminal 5 ist die Heimat von British Airways (seine Worte) und alle ihrer Flugzeuge werden mir Rolls Royce Motoren betrieben. Er erzählte das alles zwar einem etwa 12-jährigen Jungen, aber das bedeutet ja nicht, dass ich da nicht auch zuhören kann. Die ersten 45min meiner 2,5 stündigen Fahrt brauchte ich also nicht einmal meine Kopfhörer, denn ich hätte ja etwas verpassen können.
Ich hatte es irgendwie so im Kopf, dass der Bus ohne Stopp von London Heathrow nach Brighton durchfährt, woher ich das hatte, weiß ich natürlich nicht mehr, aber das ist auch egal, denn das war eh Schwachsinn. Tatsächlich wurde als erstes der Terminal 4 angefahren und dann natürlich auch Terminal 5. Ich frag mich immer noch, warum ich nicht einfach da eingestiegen bin, aber okay, bin ich halt noch mal durch den ganzen Flughafen gehetzt, mein Gepäck war ja eh suuuuper leicht ...
Noch eine kleine Bemerkung für alle, die vielleicht auch Navy CIS gucken, so wie ich es tue, der Busfahrer hatte eine gewissen Ähnlichkeit mit Miguel Ferrer, aber das nur als kurze Bemerkung am Rande.
Mein Bus hatte etwas Verspätung, etwa 20min, und während der ganzen Fahrt prasselte der Regen an die Fensterscheiben. Ich hatte jedoch Glück, denn als wir bei der Brighton Coach Station ankamen, hörte es auf zu Regnen. Und auch von dort wurde ich nicht abgeholt, ich habe mir ein Taxi genommen, ich hatte ja schließlich die Adresse. Ich nehm also das erste Taxi, das ich gesehen habe, stieg ein, mach es mir gemütlich und fünf Meter weiter kann ich wieder aussteigen. Mein Taxi Fahrer war nicht als erstes da und deswegen hat sich ein anderer beschwert, dass ihm einfach die Fahrgäste weggenommen werden. Ich steig also wieder aus und mein Gepäck darf auch umgepackt werden. Irgendwo bei dieser Aktion muss ich mein schönes Tuch verloren haben, was ich erst vor ein paar Wochen in Hamburg gekauft habe. Das ist mir dann heute früh aufgefallen, als ich es mir umbinden wollte. Man könnte das ja also Omen sehen, aber ich versuche einfach optimistisch zu bleiben, war ja dann doch nur ein Tuch.
Mit meinem neuen Taxi machte ich mich nun auf den Weg zu meiner Gastfamilie. Ich hatte mich bereits onling informiert und wusste, dass sie etwas außerhalb wohnen, weswegen ich auch jeden Tag mit Bus fahren muss.
Etwa 15 Minuten später stand ich also mit klopfendem Herzen vor dem Haus meiner Gastfamilie. Es war etwa 19 Uhr Ortszeit, seid 11 Stunden war ich also schon auf Reisen. Und den ganzen Tag schwirrten mir Fragen im Kopf: "Wie würden Kevin und Brenda sein? Würden sie mich herzlich empfangen? Ob alles sauber ist, wie wir es aus Deutschland kennen? Oh man, hoffentlich funktioniert das Internet." Das ist nur ein Ausschnitt meiner Gedanken, denn in Wirklichkeit drohte mein Kopf zu explodieren.
Und dann öffenete Brenda mir die Tür. Eine kleine, blonde Frau, etwa Ende 50. Ein freundliches Lächeln hatte sie auf ihrem Gesicht. Sie machte einen wirklich netten ersten Eindruck! Kevin kam auch gleich dazu, er war gerade erst von seiner Arbeit wiedergekommen. Seine erste Frage war, woher ich denn kommen würde. "Rostock" "Oh, we don't know. But I knwo the german football teams." So, da stand ich also, gerade angekommen und schon sollte ich über Fußball erzählen, wovon ich ja nun wirklich nicht unbedingt eine Ahnung habe, aber okay. Ich meinte nur, dass der Verein meiner Heimatstadt nicht so populär sei und damit gab er sich dann zufrieden. Kevin ist nicht nur interessiert von Fußball, er interessiert sich für jeglichen Sport. Und da momentan die Leichtathletic WM ist, hat er auch immer was, was er im Fernsehen sich anschauen kann.
| das Haus von Brenda und Kevin |
Brenda hat mir dann mein Zimmer gezeigt, es liegt im ersten Stock und beherbergt ein großes Bett, zwei Kleiderschränke, einen Fernseher und einen Schreibtisch. Ein wirklich schönes Zimmer, ganz in blau gehalten und bietet genügen Platz, für all meine Sachen.
Brenda hat mir dann erst einmal was zu Essen gemacht (Ham&Egg Salad) und ich hatte ein paar Minuten für mich, um richtig anzukommen. Ich musste mich erst einmal kurz aufs Bett legen. Ich war doch ziemlich müde.
Während und nach dem Essen habe ich mich etwas mit Brenda und Kevin unterhalten. Sie haben zwei Söhne (Zwillinge, 36 Jahre), einen Enkel und erwarten in etwa zwei Monate ein weiteres Enkelkind, also während ich hier bin. Neben den Housting Gästen gibt es hier auch noch drei Katzen. Zwei Männchen und ein Weibchen. Den Namen von dem Weibchen haben ich schon wieder vergessen, aber die Jungs heißen Woody und Boxser (wird bestimmt anders geschrieben^^). Sie haben fast dauerhaft Housing Gäste, am Freitag früh ist die vor mir gefahren und eventuell kommt noch ein französisches Mädchen hier her, während ich da bin, aber das steht noch nicht ganz fest. Außerdem sind Brenda und Kevin etwas überrascht, dass ich nicht an der Schule arbeite, die gleich um die Ecke zu seien scheint. Sonst haben sie wohl nur Gäste, die dort arbeiten.
Brenda zeigte mir noch das Bad und ein paar Dinge in der Küche und meinte die ganze Zeit, dass ich doch ja fragen soll, wenn ich Probleme hätte oder nicht weiter wüsste. Das Bad entspricht voll und ganz den deutschen Standarts (abgesehen von einer Schnur, um das Licht anzuschalten) und es ist mit Abstand das sauberste, das ich in England je gesehen habe. Also verglichen mit meinen Gastfamilien, von meinen letzten beiden Aufenthalten auf der Insel.
Brenda hat mir dann erst einmal was zu Essen gemacht (Ham&Egg Salad) und ich hatte ein paar Minuten für mich, um richtig anzukommen. Ich musste mich erst einmal kurz aufs Bett legen. Ich war doch ziemlich müde.
Während und nach dem Essen habe ich mich etwas mit Brenda und Kevin unterhalten. Sie haben zwei Söhne (Zwillinge, 36 Jahre), einen Enkel und erwarten in etwa zwei Monate ein weiteres Enkelkind, also während ich hier bin. Neben den Housting Gästen gibt es hier auch noch drei Katzen. Zwei Männchen und ein Weibchen. Den Namen von dem Weibchen haben ich schon wieder vergessen, aber die Jungs heißen Woody und Boxser (wird bestimmt anders geschrieben^^). Sie haben fast dauerhaft Housing Gäste, am Freitag früh ist die vor mir gefahren und eventuell kommt noch ein französisches Mädchen hier her, während ich da bin, aber das steht noch nicht ganz fest. Außerdem sind Brenda und Kevin etwas überrascht, dass ich nicht an der Schule arbeite, die gleich um die Ecke zu seien scheint. Sonst haben sie wohl nur Gäste, die dort arbeiten.
Brenda zeigte mir noch das Bad und ein paar Dinge in der Küche und meinte die ganze Zeit, dass ich doch ja fragen soll, wenn ich Probleme hätte oder nicht weiter wüsste. Das Bad entspricht voll und ganz den deutschen Standarts (abgesehen von einer Schnur, um das Licht anzuschalten) und es ist mit Abstand das sauberste, das ich in England je gesehen habe. Also verglichen mit meinen Gastfamilien, von meinen letzten beiden Aufenthalten auf der Insel.
Nachdem ich mich etwas mit ihnen unterhalten hatte, ging ich wieder in mein Zimmer, schließlich wollten meine Sachen ja ausgepackt werden. Das erste, was ich erschrocken feststellen musste, war, dass mein Duschbad ausgelaufen ist. Zum Glück hatte ich es zuvor in eine extra Tüte gemacht, sonst hätte mein ganzer Koffer was abbekommen. Das Duschbad ist aber zum Glück das einzige, was irgendeinen Schaden genommen hat, sonst ist alles heil geblieben und wenn überhaupt nur etwas zerknittert. Während ich so meine Sachen auspackte, beschlich mir ein eigenartiges Gefühl. Ich würde hier nicht nur für eine Woche bleiben, sondern tatsächlich für 15 Wochen! (!!!) Wenn ich sonst in Urlaub gefahren bin, habe ich meistens aus dem Koffer gelebt, ich habe meine Sachen nicht wirklich im Schrank ausgebreitet, aber jetzt habe ich tatsächlich alles Sachen in den Schränken verstaut und den Koffer beiseite gepackt.
Meine erste Nacht in meinem neuen Zuhause habe ich gut hinter mich gebracht. Das Bett ist ziemlich weich, aber damit kann ich mir arrangieren, dafür ist es ja schön groß und ich kann mich ordentlich ausbreiten. Zum Frühstück gab es bei mir Toast mit Erdbeer Marmelade und einen schwarzen Tee. Mit diesem Frühstück kann ich eindeutig leben, ist bloß die Frage, ob ich das 15 Wochen lang aushalte ...
Nach dem Frühstück habe ich mich in Ruhe fertig gemacht und gegen 10.30 Uhr hat Brenda mich zur Busstation gebracht. Der Weg ist ziemlich simple und man geht etwa fünf Minuten, was sehr angenehm ist. Mit dem Bus bin ich dann etwa 25 Minuten in die Innenstadt gefahren. Direkt vor einem großen Shopping Center bin ich ausgestiegen. Allerdings war das nicht mein Ziel, denn als erstes musste ich den Shop für die Bustickets finden, da ich mir eines für drei Monate kaufen musste. Dazu muss man sagen, dass hier an einem Sonntag alle Geschäfte geöffnet haben, weswegen einem nicht das Gefühl aufkommt, als wäre es Sonntag. Die Stadt war gut gefüllt (ich weiß ja nicht, wie es sonst so ist) und ich konnte dank Brendas Anweisungen schnell den Shop finden. Also eins kann ich euch sagen, die Tickets sind da noch teurer als bei uns!
Nachdem ich das erledigt hatte, bin ich etwas umhergelaufen. Zuerst habe ich mir von außen den Royal Pavillion angesehen, der zur Zeit leider zum Teil eingerüstet ist, aber ich denke mal, dass ich in den nächsten Wochen noch ein Foto ohne Gerüst machen kann.
Danach bin ich durch viele kleine Straßen/Gassen gegangen, wo sich viele kleine Geschäfte und Bars finden lassen, The Lanes wird dieser Teil genannt. Dort war ich auch in einer kleinen Kunstgalerie, wo ich vermutlich jedes Bild gekauft hätte, wenn mein Geldbeutel es erlaubt hätte. Es waren wirklich wunderschöne Bilder zu bestaunen, allerdings kostete das kleinste bereits 500 Pfund.
| davon lief mehr als nur eines im Park rum |
| eines der Gemälde |
Der Brighton Pier war mein nächstes Ziel. Auf unzähligen Bildern hatte ich ihn mir bereits zuvor angesehen und war wirklich beeindruckt, während ich über diesen langen Holzsteg ging. Allerdings hatte ich ihn mir etwas anders vorgestellt. Mir war klar, dass es teilweise wie ein Freizeitpark ist, mit Achterbahn und Gruselkabinett, allerdings hatte ich nicht erwartet, eine Spielhalle vorzufinden. Der Überdachte Teil des Piers ist nichts mehr als eine große Spielhalle in der es furchtbar laut ist. Es gibt Spiele für Erwachsene und natürlich auch für Kinder.
Was mir da das erste mal aufgefallen ist: Britten führen ihre Kinder an der Leine umher! Das ist kein Witz! Ich habe das heute häufiger gesehen. Entweder die Kinder haben richtig ein Geschirr um und die Eltern halten das Ende der Leine oder ein Ende wird an einem Rucksack oder ähnlichem befestigt. Ich hätte davon gern ein Foto gemacht, allerdings hatte ich Angst vor den Mamas, denn die sahen meistens so aus, als würden sie mich unter sich begraben können. Also habe ich das lieber gelassen.
Was mir da das erste mal aufgefallen ist: Britten führen ihre Kinder an der Leine umher! Das ist kein Witz! Ich habe das heute häufiger gesehen. Entweder die Kinder haben richtig ein Geschirr um und die Eltern halten das Ende der Leine oder ein Ende wird an einem Rucksack oder ähnlichem befestigt. Ich hätte davon gern ein Foto gemacht, allerdings hatte ich Angst vor den Mamas, denn die sahen meistens so aus, als würden sie mich unter sich begraben können. Also habe ich das lieber gelassen.
Auffällig war außerdem wie viele verschiedene Sprachen man hört oder wie hofft auch Deutsch. Ich habe heute mehrfach Menschen Deutsch sprachen hören. Auch in meinem Bus auf dem Weg nach Hause saßen zwei vor mir und haben geschwäbelt!
Und ich wäre ja kein Mädchen, wenn ich auch noch in ein paar Geschäfte gegangen wäre. Da ich mein schönes Tuch ja verloren habe, habe ich mir gleich ein neues zulegt. Die Lücke musste ja gefüllt werden! Eine Erfindung, die auch in Deutschland übernommen werden sollte, sind eindeutig die "Call"-Knöpfe in den Umkleidekabinen. Du drückst diesen Knopf und ein Verkäufer kommt vorbei, um dir zu helfen. Sei es, dass du gerne ein Oberteil noch in einer anderen Größe haben möchtest oder einfach eine Beratung. Wenn man alleine einkaufen geht, so wie ich heute, ist das echt eine super Sache!
Natürlich gibt es auf eine Shopping Meile auch einen Süßigkeitenladen, den ich gleich mal besucht habe. Ich habe mir allerdings nur einen kleinen Erdnussbutter-Snack gekauft, der jedoch war sehr lecker! Vermutlich wird das nicht mein letzter Besuch dort gewesen sein ...
Und wie konnte es anders sein: ich bin auch an einem Backladen vorbeigekommen. Die Hälfte aus dem Sortiment hätte ich bestimmt kaufen können, aber ich habe es dann doch gelassen und habe den Laden ohne eine Tüte verlassen.
Ich musste heute feststellen, dass ich mich wirklich gut orientieren konnte, ich brauchte keine Karte, habe mein Handy nicht benutzt und musste auch niemanden nach dem Weg fragen. Und dazu muss gesagt werden, dass mein Orientierungssinn grauenvoll ist!
Als ich mich nach ein paar Stunden umhergelaufe wieder auf den Rückweg machen wollte, fuhr mein Bus direkt vor meiner Nase weg. Also 20 Minuten warten (in der Woche fahren sie alle 10 Minuten). Nach der erneuten 25 minütigen Fahrt entschloss ich mich dazu noch einen Weg lang zu gehen, den Brenda mir empfohlen hatte. Er führt ins nirgendwo. Es scheint tatsächlich als wäre der Weg endloss. Man geht an Feldern und Wiesen vorbei und über eine Brücke über der Autobahn. Bei der Brücke bin ich allerdings wieder umgekehrt.
Ein Detail, was mir hier wirklich sehr gefällt, sind all die verschieden farben Haustüren. Von Weiß bis Pink ist alles dabei!
Ein Detail, was mir hier wirklich sehr gefällt, sind all die verschieden farben Haustüren. Von Weiß bis Pink ist alles dabei!
Wie es der Zufall will, ist morgen ein Feiertag und deswegen beginnt mein Praktikum erst am Dienstag. Da die Geschäfte aber morgen trotzdem wieder alle geöffnet habe, werde ich mich morgen vermutlich wieder Richtung Innenstadt begeben, aber vielleicht schlägt Brenda mir auch noch etwas anderes vor. Mal sehen.
Ich denke, dass ich euch jetzt genug zugemutet habe. Wenn ihr noch Fragen habt oder noch irgendwelche Details erfahren wollt, dann schreibt mir einfach, ich freue mich über jede Nachricht von euch :)
